Im Zug durch die Welt

Ein langsames, gemütliches Reisejournal

Rethymno

Wir erreichten Kreta früh am Morgen (6:30 Uhr). Zu unserer Überraschung legten wir nicht in Chania, sondern im Nachbarort Souda an, wo wir uns als erstes einen Kaffee und ein ausgezeichnetes Croissant in einer Bäckerei am Hafen gönnten. Wir wollten nicht in Souda bleiben, sondern gleich weiter nach Rethymno reisen, wo wir ein Hotel für zwei Nächte gebucht hatten. Aus diesem Grund machten wir uns – zunächst erfolglos – auf die Suche nach der Busstation. Schlussendlich half uns ein freundlicher Angestellter einer Autovermietung weiter. Die Busfahrt nach Rethymno verbrachten wir grösstenteils schlafend und können deshalb nicht weiter darüber berichten. Die Sitze waren auf jeden Fall komfortabel 😌

Sicht aus unserer Schiffskabine auf Kreta

In Rethymno angekommen planten wir, unser Gepäck beim Hotel abzustellen und die Stadt zu erkunden, bis unser Zimmer bezugsbereit war (wir waren viel zu früh dort). Der Hotelangestellte hatte allerdings andere Pläne für uns: er servierte uns ein ausgezeichnetes Frühstück und wollte uns fast nicht mehr gehen lassen. Schlussendlich reichte es doch noch für einen Spaziergang durch die Altstadt Rethymnos. Diese bestand aus mehrheitlich kleinen, malerischen Gässchen, welche von unzähligen Strassenkatzen “bewacht“ wurden. Je näher man dem Hafen von Rethymno kommt, desto touristischer werden die Strassen: dort reihen sich Bars, Restaurants und Souvenirläden aneinander.

Nun konnten wir endlich unser Hotelzimmer beziehen. Nach Tagen ununterbrochenen Herumreisens und für den Geburtstag von Sophie wollten wir uns in einer etwas spezielleren Unterkunft richtig erholen. Diese lag am Rande der Altstadt und besass nur Zimmer für 5 Parteien. Jede Partei hatte einen kleinen Privatpool. Wir nutzten unseren ausgiebig, um die heisseste Zeit des Tages zu überbrücken (überleben?). Wie sich am nächsten Morgen herausstellte, war auch das Frühstück speziell gut.

Am nächsten Tag standen wir freiwillig früh auf – wir hatten zuvor entschieden, die kühleren Morgenstunden zu nutzen, um entlang der Promenade joggen zu gehen. Unser frühes Aufstehen wurde belohnt, wir sahen während unserer Runde einen wunderschönen Sonnenaufgang. Um uns abzukühlen sprangen wir danach noch kurz ins Meer. Den Rest des Tages verbrachten wir lesend am / im Pool.

Heraklion

Am nächsten Tag war es bereits Zeit, weiterzureisen. Per Bus machten wir uns auf den Weg zu unserer letzten Station auf Kreta: Heraklion. Unsere Ankunft markierte auch den Beginn einer weiteren Hitzewelle in Südosteuropa, von welcher Griechenland besonders stark betroffen war / ist. Deswegen und auch weil sich Sophie erkältet hat, verbrachten wir viel Zeit in unserer Unterkunft und im umliegenden Analipsi-Quartier. Wir schlossen Freundschaft mit den Strassenkatzen, assen in der lokalen Taverna und genossen es aber auch, wiedermal selbst kochen zu können.

An unserem letzten ganzen Tag besichtigten wir ausserdem den Palast von Knossos.

Posted in

One response to “Kreta”

  1. Avatar von Regula
    Regula

    Griechenland: Am 29. Juli ist der hundertste Geburtstag von Mikis Theodorakis, Komponist, Schriftsteller, Politiker. Zorba’s Dance ist immer noch schön! Mit (nostalgischen) Grüssen, Regula

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von Im Zug durch die Welt

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen